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„Out and Safe? – Erfahrungen mit homophober Gewalt in Polen und Deutschland“Vernissage und DiskussionDonnerstag, 23. Juni 2011 ab 18.00 Uhr in der Stiftung EVZ, Lindenstr. 20–25, 10969 Berlin VERNISSAGE um 18.00 Uhr Begrüßung Dr. Martin Salm, Stiftung EVZ Grußworte Prof. Dr. Roman Wieruszewski, Menschenrechtszentrum Poznan Katarzyna Remin, KPH Warschau Stehempfang PODIUMSGESPRÄCH um 19.00 Uhr „Out and Safe? – Erfahrungen mit homophober Gewalt in Polen und Deutschland“ Miroslawa Makuchowska und Jan Swierszcz, KPH Warschau, Saideh Saadat-Lendle, LesMigraS e.V., Volker Beck, MdB, Kamil Majchrzak, Le Monde Diplomatique Edycja Polska/Warschau, Izabela Filipiak, Schriftstellerin Moderation: Marta Wierzejska, Journalistin Die Ausstellung „BERLIN YOGYAKARTA – Von der Ermordung Homosexueller in Hitlers Konzentrationslagern zu den Menschenrechten der Schwulen, Lesben und Transgender heute“ wurde von der Kampagne gegen Homophobie (KPH) Warschau konzipiert und von der Stiftung EVZ im Förderprogramm MENSCHEN RECHTE BILDEN unterstützt. Gezeigt wird eine englische Fassung der Ausstellung, die bereits in Polen, Lettland und der Slowakei zu sehen war. Nach der Ausstellungseröffnung diskutieren Podiumsgäste aus Polen und Deutschland über Ursachen homophober Gewalt und Gegenstrategien. Ort und Datum Donnerstag, 23. Juni 2011 ab 18.00 Uhr in der Stiftung EVZ, Lindenstr. 20–25, 10969 Berlin Um Anmeldung wird gebeten bis zum 15. Juni 2011. E-Mail: sellner@stiftung-evz.de, Fax: +49 (0)30 259297-11 more… 20 Jahre nach dem "Ende der Geschichte" - Wo stehen wir heute?Attac Sommeruni 2010 (Attac Schweiz)20 Jahre nach dem "Ende der Geschichte" - Wo stehen wir heute? Denis Paillard, Institut für kollektive Aktion (IKD) in Moskau: Welche Zukunft für soziale Bewegungen in Russland? Eric Toussaint, Präsident Comité pour l’annulation de la dette du tiers monde (CADTM) in Belgien: Afrika Kamil Majchrzak, Zeitschrift Telegraph: Osteuropa 20 Jahre danach Samstag 4. September 2010 19h30 - 21h30 Halle du Château de Delémont Rue du 23-Juin 2800 Delémont Attac Schweiz http://www.attac.ch:16080/bienne-jura/PDF/UniEte2010_flyerD2.pdf more… BUKO 33 in Tübingen: Workshop Schock ohne TherapieKonvergenz von Sicherheitspolitik und die neoliberale Transformation Osteuropas
Im Jahr 1989 bekamen Osteuropäer_innen die seltene Gelegenheit, den Aufbau einer neuen Gesellschaftsordnung direkt beobachten zu können. Gestalten sollten Schock ohne Therapie - Konvergenz von Sicherheitspolitik und die neoliberale Transformation Osteuropas sie seit der Restauration des Kapitalismus - das politische Leben jedoch nicht mehr. Eine Analyse dieses Prozesses bietet sich an, um die als naturgegeben kanonisierten Konzepte von freier Marktwirtschaft, Demokratie und ihrer Verbindung mit Sicherheitspolitik zu überprüfen. Während in Polen nach staatlichen Angaben 59% der gesamten Bevölkerung unter einem Sozialminimum lebt, führt das Land im Ausland eine äußerst aggressive militärische Sicherheitspolitik. Als einziges Land neben den USA und Großbritannien unterhiellt es bis vor kurzem im Irak einen eigenen Besatzungssektor. Das polnische Massaker an ZivilisInnen in Nangar Khel versinnbildlicht das polnische Engagement in Afghanistan. Polnische Streitkräfte finden sich daneben in großer Zahl im Tschad, Bosnien Herzegowina aber auch als Berater in Georgien. Welche Rolle spielte vor diesem Hintergrund die schockartige Zerschlagung einer linken Gewerkschaftsbewegung, die Zähmung von Arbeiterprotesten sowie die neoliberale Transformation staatlicher Apparate bei der Neuorientierung Osteuropas als Dienstleister der internationalen Sicherheitspolitik?
Freitag, 14. Mai // Workshopphase III
Workshop von Kamil Majchrzak (Krise und Kritik)
BUKO 33 vom 13. bis 16. Mai 2010 in Tübingen Beim diesjährigen Kongres der Bundeskoordination Internationalismus (BUKO) wird der Blick auf Alternativen zur kapitalistischen Verwertungslogik, konkreter auf emanzipatorische Praktiken der Schaffung und Erhaltung von Commons/Gemeingütern gerichtet. more… Polen: Dynamik sozialer Kämpfe und die Rolle gewerkschaftlicher Akteure
In Polen ist der Kampf um Deutung und Geschichtsschreibung der politischen Umbrüche sowie die Rolle der Gewerkschaften und sozialen Kämpfe ein beständiges Thema. Solidarnosc, Runder Tisch 1989, Streiks zu Beginn des neoliberalen Transformationsprozesses - das sind Schlagworte, die auf die sozialen Auseinandersetzungen in Polen verweisen. Im Seminar setzen wir uns mit Historie, Dynamik und Wirkungskraft sozialer Kämpfe in Polen auseinander, ebenso mit aktuellen Krisenbewältigungsstrategien.
Sa, 26.9.09 11:00 bis 17:00 Uhr Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-StiftungMit: Jaroslaw Urbanski (Soziologe und Mitbegründer der Gewerkschaft Inicjatywa Pracownicza) Kamil Majchrzak (Redakteur der polnischen Le Monde Diplomatique und des ostdeutschen telegraph)
Informationen im Bildungswerk der Heinrich-Böll-Stiftung: Eva Danninger Fon: 030-6112 8966E-Mail: global@bildungswerk-boell.de
Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung Veranstaltungs- ort: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung Kottbusser Damm 72 10967 Berlin Nähe U-Bahnhof Hermannplatz Kosten: keine Lageplan more… Europapolitisches Forum "Europa - Ost und West. Gleiche Rechte, gleicher Lohn!"
Die 5. Legislatur des Europäischen Parlaments neigt sich dem Ende, gleichsam sind 5 Jahre vergangen seit die größte Erweiterung der Europäischen Union mit dem Beitritt von 10 vor allem osteuropäischen Staaten vollzogen wurde. Gemeinsam mit PolitikerInnen und ExpertInnen aus Polen, Tschechien und Deutschland wollen wir im Rahmen eines europapolitischen Forums zurück und nach vorn schauen. mit: * Dr. Cornelia Ernst (Kandidatin der LINKEN fürs Europaparlament) * PhDr. Stanislav Holubec (Soziologe, Karls-Universität Prag) * Stephan Lindner (Attac Deutschland) * Kamil Majchrzak (deutsch-polnsicher Jurist und Redakteur der polnischen Ausgabe der Le Monde Diplomatique und des telegraph)
Montag 25.05.2009 19:00 Uhr Ort: Ratstonne, Moritzbastei, Universitätsstraße 9, Leipzig
Im Namen der Sicherheit: CIA-Verschleppungen, exterritoriales Recht und FolterLanger Tag des Antimilitarismus
Vortrag von Kamil Majchrzak, Jurist beim European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) , Redakteur der polnischen Ausgabe der Le Monde Diplomatique und des telegraph
14.30 Uhr (SFE2) Im Namen der Sicherheit: CIA-Verschleppungen, exterritoriales Recht und Folter
Sonntag 26.10.2008 12 - 21 Uhr Uhr Ort: Mehringhof, Gneisenaustraße 2a, 10961 Berlin U-Mehringdamm
Interdisziplinäre Rechtsforschung zwischen Rechtswirklichkeit, Rechtsanalyse und RechtsgestaltungKongress der deutschsprachigen Rechtssoziologie-Vereinigungen
Vortrag von Kamil Majchrzak in der Session "Frieden und kollektive Konflikte" während des Kongress der deutschsprachigen Rechtssoziologie-Vereinigungen
Moderator/in: Christian Boulanger (Humboldt-Universität zu Berlin)
* Cordelia Koch (): Verfassung und Frieden- eine methodische Herausforderung
* Kamil Majchrzak (Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder)): Verfassung und Frieden –zwei dehnbare Begriffe? Polens Krieg im Irak und die Friedensbewegung
* Julie Trappe (Universität Heidelberg, Historisches Seminar): Recht zwischen Geschichte und Erinnerung
Freitag, 5.9.2008 10:15-12:00 UhrOrt: Universität Luzern im ehemaligen Hotel Union an der Löwenstrasse 16
Thema des Kongresses sind die Perspektiven der inter- oder transdisziplinären Rechtsforschung auf ihren Gegenstand Recht sowie die Relationen zwischen dem Recht und den übrigen „faits sociaux“. Wie stellt sich die Rechtsforschung zu ihrem Gegenstand Recht: Sieht sie ihre Rolle in der ‚distanzierten’ Analyse des sozialen Phänomens „Recht“ und verzichtet sie auf Veränderungsansprüche? Bedient die Forschung primär disziplinäre Problemstellungen der jeweiligen Gesellschafts- oder Kulturwissenschaft? Oder zielt die ‚engagierte’ Forschung darauf, vermittels eigener Befunde in die Rechtsgestaltung einzugreifen? Sieht sie ihren Beitrag darin, die Grundlagen für eine durch empirisches Wissen verbesserte Rechtspraxis und Gesetzgebung zu liefern?
Die Frage nach der Rechtswirkung ruft verschiedene Vorstellungen und Theorien auf den Plan, in welcher Form Recht eigentlich zur Wirkung gelangt. Recht wird dabei im Lichte von Institutionen, wird als Praxis und Alltag, als Diskurs oder als Text, als Organisation oder als Apparat, als System oder als Netzwerk, als Machtfeld oder als Spielgeschehen erschlossen. All diese Begriffe, Metaphern und Konzepte implizieren Wirkungsweisen sowie Erklärungen für ausbleibende oder unbeabsichtigte Wirkungen.
Die Frage nach der Wirksamkeit von Recht stellt sich aktuell in vielen Forschungsfeldern. Sie betrifft Arbeiten zur Einwanderungssteuerung, zur Regulation von Technologie und Medien, zur Gestaltung der Geschlechterverhältnisse, zu Antidiskriminierungsprogrammen, zum Verhältnis von Religiosität und Staatlichkeit oder auch zu neuen Paradigmen der Sozialpolitik. ‚Wie wirkt Recht’, fragt dabei auch nach den Grenzen des Rechts, etwa in emotionalisierten und kulturalisierten Konflikten, in komplexen und angstbesetzten Problemfeldern des Klimawandels oder der Gentechnik oder auch bei existenziellen und medialisierten Fragen der Terrorbedrohung. Wirkt Recht überhaupt?
No Border, No Nation, No War? BUKO31BUKO 31 Kongress in DortmundPodium "Sicherheitssektor EU" während des BUKO31 zur Bewertung der Europäischen Union aus internationalistischer Perspektive.
Mit Bernd Drücke (Graswurzelrevolution), Kamil Majchrzak (Krise und Kritik), Karl Kopp (Pro Asyl), weitere angefragt
Wann? 10. Mai 2008 (Samstag), von 15:00 bis 18:30 Uhr
Wo? Universität Dortmund
Sie hat neue Formen der Beteiligung eröffnet, die v.a. von professionellen Wirtschaftslobbyisten genutzt werden. Sie hat Kriege verunmöglicht führt aber permanent Interventionen. Wie ist diese EU aus internationalistischer Sicht zu bewerten?
Sicherheitssektor EU?
Im April und Mai 2008 werden Bundestag und Bundesrat den EU-Reformvertrag (Vertrag von Lissabon) verabschieden. Eine breite gesellschaftliche Diskussion über dessen Inhalt und Bedeutung wird – aller Voraussicht nach – nicht stattfinden. Dabei hat es der Vertrag in sich: Er schreibt eine schrittweise Aufrüstung aller Mitgliedsstaaten vor, ermöglicht den Einsatz der Armeen im europäischen In- und Ausland und sieht die Einrichtung eines gemeinsamen Rüstungshaushaltes vor. Schon heute werden EU-Militärmissionen beschlossen, ohne dass dies überhaupt in größerem Maßstab bekannt würde, jüngst in der Zentralafrikanischen Republik Tschad und in Guinea-Bissau.
Im Kern ist die EU allerdings ein neoliberales Projekt, das sich der gewaltsamen Öffnung externer Märkte, der militärischen Absicherung der Rohstoffwege und der Unterstützung der eigenen Industrien einschließlich ihrer „kritischen Infrastrukturen“ nicht zuletzt gegen deren eigene Belegschaften verpflichtet hat.
Die EU hat Grenzen niedergerissen – für Waren und Kapital. Doch Schengen und auch das europäische Recht können jederzeit außer Kraft gesetzt werden, wenn sich ein Staat in seiner Sicherheit bedroht fühlt. Auch andere Grenzen wurden aufgeweicht, nämlich diejenigen, welche die Gewaltorgane der Mitgliedsstaaten an ein Territorium und eine Rechtsordnung banden. Auch die nationalen Armeen und Rüstungsindustrien haben sich aufeinander zu bewegt und damit vermutlich tatsächlich einen innereuropäischen Staatenkrieg verunmöglicht. Der Preis hierfür scheinen allerdings kontinuierliche militärische „Stabilisierungsmaßnahmen“ jenseits zu sein. Die EU wird nicht in Frieden existieren und analog zur Formel, dass Äußere und Innere Sicherheit nicht mehr zu trennen seien, wird sie auch in ihrem Inneren keinen Frieden mehr finden. Entsprechend ist auch keine Zeit für demokratische Verfahren oder individuellen Rechtsschutz.
Grund genug, sich mit der neuen Herrschaftsstruktur vertraut zu machen – freilich ohne mit ihr Frieden zu schließen. Wir glauben, dass ein Leben und Widerstand im Sicherheitssektor EU möglich ist. Das skeptische Desinteresse, das Teile der Linken der EU bislang entgegengebracht haben, erweiterte nur den Spielraum ihrer SicherheitsagentInnen und überließ die beschränkten Möglichkeiten der Partizipation auf europäischer Ebene überwiegend unwidersprochen mächtigen und finanzstarken LobbyistInnen. Eine europäische Opposition von unten als Antwort auf eine supranationale Governance- Struktur von oben entwickelt sich nur langsam und träge. Vielleicht auch, weil dieser die Ideen fehlen, wie die EU zu kritisieren ist, ohne auf nationalstaatliche Modelle der Partizipation, der Grundrechte und der Sozialpolitik zurückzufallen.
Wie kann auf die Entgrenzung von Oben mit einer sozialen und emanzipatorischen EntGrenzung von Unten reagiert werden?
Diese Frage möchten wir auf diesem BUKO stellen. Und wir wollen die EU in ihren einzelnen Politikbereichen darstellen, bloßstellen und angreifbar machen. more…Rendition, The War on Terror and Human RightsTerrorismusbekämpfung und Menschenrechtsschutz - Konferenz in Warschau und BerlinNoch sechs Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in New York ist die Innenpolitik der europäischen Regierungen vom Paradigma der Terrorismusbekämpfung dominiert. In dem zeitlich und regional unbegrenzten »Krieg gegen den Terror« verschwimmen die Grenzen zwischen Polizei- und Strafrecht, als klassischen Gebieten der Innenpolitik, und militärischen Einsätzen, traditionell Maßnahmen der Kriegs- und Außenpolitik. Menschenrechte werden dabei immer wieder verletzt. In vielen Ländern, wie in Großbritannien und Deutschland, wurden gesetzliche Maßnahmen zur »Bekämpfung des Terrorismus« für ganz oder teilweise verfassungs widrig erklärt. Unbeeindruckt davon schlagen Innenpolitiker der EU-Staaten gesetzliche Regelungen vor und setzen Gesetze und Maßnahmen durch, die bis an die Grenzen des verfassungs rechtlich Zulässigen gehen – und oft darüber hinaus.
Eine Veranstaltung des EUROPEAN CENTER FOR CONSTITUTIONAL AND HUMAN RIGHTS (ECCHR)
Konferenz unter dem Titel "Rendition, The War on Terror and Human Rights: A European Approach" in Warschau am 1. Oktober 2007, Workshops und öffentliche Konferenz am 3. und 4. Oktober 2007 in Berlin
The CIA-“rendition” flights in the “War on Terror” - the outsourcing of torture to notorious torture countries and the complete deprivation of fundamental rights of the abducted persons - constitute one of the most outrageous human rights violations today. Most criticisms have been directed against the US Government, but European Governments bear responsibility too, for tolerating the program and in several cases actively assisting the CIA – by providing intelligence, granting access to airport facilities and airspace, handing over detainees, and even allowing the CIA to interrogate prisoners in secret detention centres on their territories.
The reports prepared by Giovanni Claudio Fava for the European Parliament and by Dick Marty for the Parliamentary Assembly of the Council of Europe (PACE) offer compelling evidence of the participation of the governments of Poland and Romania in unlawfully detaining people in “dark sites” on their soil. The reports also contain strong indications of wrongdoing by the governments of Albania and Macedonia, especially in the unlawful abduction of Khalid El-Masri, a German citizen, and the cover-up of that abduction.
Despite this compelling evidence, the European Parliament and PACE rapporteurs report that government representatives, when questioned, provided flagrantly inconsistent information and essentially stonewalled them. None of their parliaments, nor any other independent organs, conducted serious investigations into the allegations.
This public meeting will bring together, for the first time, lawyers and other practitioners from these countries with experienced international lawyers, including several who are working on rendition cases, in order to explore strategies for exposing wrongdoing by these governments and holding them accountable.
1. Tag: Donnerstag, 4. Oktober 2007
14.00 Uhr: Begrüßung: Barbara Lochbihler, amnesty international, Berlin und RA Wolfgang Kaleck, RAV, ECCHR, Berlin
14.30 Uhr: Verleihung des Werner-Holtfort-Preises durch RA Martin Lemke, Vorsitzender der Holtfort- Stiftung, an RA Bernhard Docke, Bremen
I. TEIL: Die Verantwortung Deutschlands und der EU bei der Durchführung von »Rendition«-Flügen durch die CIA
15.00 Uhr: »Rendition« aus der Sicht eines Opfers, Maher Arar, Kanada, (angefragt)
15.30 Uhr: Das »Rendition«-Programm der US-Regierung, RA Michael Ratner, Center for Constitutional Rights, New York
:: »Rendition« in Europa – die Untersuchung des Europarates, Gavin Simpson, Sonderermittler für den »Marty«-Bericht der parlamentarischen Versammlung des Europarats, New York/Straßburg
:: »Rendition« in Europa – die Untersuchung des EU-Parlaments, Claudio Fava, MEP, Brüssel, (angefragt)
:: »Rendition« in Europa – Juristische und politische Gegenstrategien, RA Wolfgang Kaleck, RAV und ECCHR, Berlin Moderation: Lotte Leicht, Human Rights Watch, Brüssel
16.30 Uhr: Kaffeepause 17.00 Uhr: Einzelne Fälle :: Der Fall El-Masri: RA Manfred Gnjidic, Ulm, RA Ben Wizner, ACLU, New York :: Ermittlungen gegen CIA-Beamte im Entführungs - fall Abu Omar, Staatsanwalt Armando Spataro, Mailand :: Die Ermittlungen der spanischen Audencia Nacional zu den CIA-Entführungsflügen, RA Manuel Olle, Madrid
:: »Rendition« und Geheimgefängnisse in Polen, Kamil Majchrzak, ECCHR, Warschau/ Berlin 18.30 Uhr: Empfang anlässlich der Holtfort- Preisverleihung more… Soziale Kämpfte und grenzüberschreitende Gewerkschafts-ZusammenarbeitSeminar beim 2. Sozialforum in Deutschland 2007 in CottbusDas JournalistInnen-Kollektiv "Krise und Kritik" und die verstehen Journalismus als "eingreifendes Denken". Deshalb möchten wir sozialen Widerstand und eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit von GewerkschafterInnen in Europa intensiv unterstützen.
Das Seminar hat zum Ziel AktivistInnen aus Polen, Frankreich der Schweiz und Deutschland zusammenzubringen, um einen Austausch an Erfahrungen und Ideen zu ermöglichen. Das Seminar ist handlungsorientiert und wendet sich deshalb explizit an Personen die Interesse an einer europäischen Zusammenarbeit innerhalb einer breiten sozialen Bewegung gegen die neoliberale Globalisierung haben. Die jeweilige Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft ist dabei sekundär. Das Seminar besteht aus zwei Teilen.
Der erste Teil betrifft die Dynamik sozialer Kämpfe in Osteuropa. Am Beispiel Polens sollen die dortigen Arbeitskämpfe aus der Sicht der jeweiligen Akteure vorgestellt werden. Wir geben einen Überblick über die Entwicklung der Gewerkschaft Solidarno¶æ seit den 80er Jahren bis heute und analysieren die sozioökonomische Situation Polens im Hinblick auf ihre Bedeutung für ArbeiterInnen-Kämpfe in Europa. Dazu werden der Chefredakteur der polnischen Le Monde Diplomatique Przemys³aw Wielgosz sprechen sowie polnische GewerkschafterInnen. Einen Einblick in die Praxis regionaler Zusammenarbeit gibt uns Bo¿ena Pierzgalska von der NSZZ Solidarno¶æ (Region Zielonogórski). Über die Schwierigkeiten beim Aufbau eines breiten Widerstandsbündnisses werden Bogus³aw Ziêtek, Vorsitzender der Gewerkschaft WZZ Sierpieñ 80, sowie Ewa Groszewska und Aneta Jerska vom Komitee zur Unterstützung und zum Schutz von Repression betroffener Arbeiter (KPiORP) erzählen. Über die Streikbewegung der Krankenschwestern berichtet die Vorsitzende der Krankenschwestergewerkschaft (OZZPiP) Dorota Gardias sowie ihre Kolleginnen Janina Zara¶ und Krystyna Ciemnik. Danach stellt Jaros³aw Urbañski von der libertären Inicjatywa Pracownicza (IP) seine Erfahrungen bei den Arbeitskämpfen der IP vor.
In einem zweiten Teil wollen wir AktivistInnen aus Westeuropa vorstellen, ihre bisherigen Arbeitsschwerpunkte, Probleme und Herausforderungen. Hier wollen wir uns mit André Fadda (CGT St. Nazaire) über die Erfahrungen in der Unterstützung ausländischer Subunternehmer in Europa (Fall Alstom) austauschen. Martin Beckmann (IG Metall) erläutert die Auswirkungen und Möglichkeiten des EU-Rechts und geht dabei auch auf den Komplex Bolkestein-Richtlinie ein. Die engagierte Schweizerin Denise Chervet (Comedia) berichtet über die Aussichten von Streikmaßnahmen im Kontext der Finanzwirtschaft und Hedge-Fonds (Fall Reconvilier). Alain Baron(Sud PTT) und Jean-Pierre Lacaze (Sud PTT) erzählen uns über Versuche das Streikrecht in Frankreich einzuschränken und geben uns einen Überblick über dortige Arbeitskämpfe.
Anschließend wollen wir gemeinsam über Perspektiven und Möglichkeiten grenzüberschreitender Aktionen in Europa nachdenken.
TeilnehmerInnen / Redebeiträge von folgenden AktivistInnen:
Erster Teil
• Bo¿ena Pierzgalska (NSZZ Solidarno¶æ, Polen)
• Aneta Jerska und Ewa Groszewska »Komitee zur Unterstützung und zum Schutz von Repression betroffener Arbeiter« (KPiORP, Polen)
• Bogus³aw Ziêtek (Gewerkschaft "WZZ Sierpieñ 80, Polen)
• Jaros³aw Urbañski (Gewerkschaft Inicjatywa Pracownicza, Polen)
• Dorota Gardias, Janina Zara¶ und Krystyna Ciemniak (OZZPiP, Polen)
• Przemys³aw Wielgosz (Le Monde Diplomatique, Polen) Zweiter Teil
• André Fadda (CGT St. Nazaire, Frankreich)
• Alain Baron (Gewerkschaft Sud-PTT, Frankreich)
• Denise Chervet (Gewerkschaft COMEDIA, Schweiz)
• Martin Beckmann (Gewerkschaft IG Metall, Deutschland)
Seminar-Daten:
Samstag 20.10.2007
Seminar insgesamt 4h (zwei mal 2h)
Redebeiträge von ca. 20 Minuten
Programmentwurf des Seminars:
PLENUM
09:00-09:20 Przemys³aw Wielgosz (Le Monde Diplomatique, Polen) Die Krise der polnischen Arbeiterbewegung
09:20-09:40 Aneta Jerska und Ewa Groszewska (KPiORP) Soziale Bewegungen und Arbeitskämpfe in Polen. Die Erfahrungen des KPiORP
Pause
10:00-10:20 Dorota Gardias Janina Zara¶ und Krystyna Ciemniak (OZZPiP, Polen) Der Streik der Krankenschwestern und die Besetzung des Premierminister-Gebäudes
10:20-10:40 Bo¿ena Pierzgalska (NSZZ Solidarno¶æ, Polen) Regionale Zusammenarbeit
11:00-11:20 Bogus³aw Ziêtek (WZZ Sierpieñ 80) Der Streik in der Zeche Budryk und die Möglichkeiten von Widerstand im Neoliberalismus
11:20-11:40 Jaros³aw Urbañski (Inicjatywa Pracownicza) Tesco, Impel – Perspektiven internationaler Solidarität
Pause
12:00-12:20 André Fadda (CGT St. Nazaire) Ausländische Subunternehmer und der Streik bei Alstom in St. Nazaire
12:20-12:40 Alain Baron und Jean-Pierre Lacaze (Sud-PTT) Internationale Solidarität am Beispiel des Streiks bei France Télécom und MobilCom
13:00-14:00 Mittagspause
14:00-14:20 Martin Beckmann (IG Metall) Die Europäische Perspektive von Gewerkschaftsarbeit
14:20-14:40 Denise Chervet (COMEDIA) Der Streik bei Filtrona und die Perspektiven des Widerstandes in der Schweiz
AUSTAUSCH - DISKUSSIONEN
Kontakt: Kamil Majchrzak und Emmanuelle Piriot more… Kriegswillige Demokratien - SGS-Kongress in BaselKonvergenz der Sicherheitspolitik und die neue Globalisierung von Krieg"Krieg!" Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie vom 12. – 14. September 2007 an der Universität Basel
12.September 2007 Plenum 1B: Konvergenz der Sicherheitspolitik Chair: N.N.
16.50-17.30 Kamil Majchrzak (Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder)
Kriegswillige Demokratien. Konvergenz der Sicherheitspolitik und die neue Globalisierung von Krieg
„Wenn Du Frieden willst, so rüste zum Krieg.“ Dieses bestbekannte lateinische Sprichwort schien in der Epoche des kalten Krieges fast aufzugehen. Es hat so ausgesehen, als ob Krieg zwischen zivilisierten grossen Blöcken sich in der Aufrüstung und der Herstellung von Drohkulissen erschöpfen würde. Aber eben nur fast. Denn wir wissen auch, dass sich trotzdem von Vietnam über die südamerikanischen „low intensity conflicts“ zu den Bürgerkriegen in Nordirland und im Baskenland bis hin zu den militärisch geführten Auseinandersetzungen im Nahen Osten eine breite Spur der Verheerung, des Elends und des Blutes gezogen hat. Und seitdem ethnisch begründete Vertreibungen und Hegemonieansprüche im Balkan den Krieg in Europa wieder eingeführt haben, ist auch die Gewissheit einer friedlichen Welt bei uns nicht mehr so gross wie auch schon. Und wenn wir sehen, mit welch stupender Geschwindigkeit und mit industriell organisierter Medien- und Militärmaschinerie die ideologischen Gegensätze des kalten Krieges durch einen neuen Feind - den weltweiten Terrorismus - ersetzt werden konnten, so stellt sich uns Soziologinnen und Soziologen die Frage: Warum beschäftigen wir uns vergleichsweise so wenig mit diesem wichtigen Thema?
Krieg hat viele Facetten (Nationalismus, Ideologie, Gender, Migration, Gesundheit, Organisation, natürliche Ressourcenknappheit und andere mehr). Krieg erschöpft sich auch nicht – wie fälschlicherweise oft in den Medien suggeriert – in den Entscheidungen und Treffen von Politikern, sondern ist in Anlehnung an Marcel Mauss ein „totales soziales Phänomen“.
Die Schweizerische Gesellschaft für Soziologie möchte Sie deshalb einladen, das zweifellos schwierige und herausfordernde Thema Krieg anzunehmen und am SGS-Kongress 2007 an der Universität Basel soziologisch zu be- und zu durchdenken.
Christoph Maeder, Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie (SGS)
Ueli Mäder und Sarah Schilliger, Lokales Organisationskomitee, Universität Basel
Organisiert von der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie more…Umkämpfte polnische GeschichteWie die neue Regierung in Warschau Vergangenheitspolitik betreibt
Öffentlicher Vortrag von Kamil Majchrzak, Redaktor der polnischen Ausgabe von Le Monde Diplomatique
Mittwoch, 20. Juni 2007, 18.15 Uhr Historisches Seminar der Universität Basel, Hirschgässlein 21, Übungsraum 1
Öffentliche Geschichtsschreibung ist eine eminent politische Frage. Zumal, wenn sie von Regierungen betrieben wird. Die seit Oktober 2005 amtierende polnische Rechtsregierung entfacht auf diesem Feld geradezu einen Kulturkampf. Die wichtigsten Protagonisten dabei sind der Präsident Lech Kaczynski und der Ministerpräsident Jaroslaw Kaczynski – sein Zwillingsbruder – von der «Partei Recht und Gerechtigkeit» (PiS) sowie der Bildungsminister Roman Giertych der «Liga polnischer Familien» (LPR).
So hat die Regierung im März dieses Jahres das sogenannte «Lustrationsgesetz» Durchleuchtungsgesetz) durchs Parlament gebracht, das Journalisten, Hochschuldozenten, Lehrer, Anwälte und Politiker verpflichtet, offen zu legen, ob sie während des Kommunismus mit dem Geheimdienst zusammengearbeitet haben. Das Verfassungstribunal Polens hat unterdessen Teile dieses Gesetzes für verfassungswidrig erklärt. Alles in allem versucht die gegenwärtige polnische Regierung, die gesamte Geschichte des 20. Jahrhunderts für ihre politische Strategie umzuschreiben und zu instrumentalisieren.
Was sind die Ziele ihrer Geschichtspolitik? Mit welchen Mitteln geht sie vor? Welche gesellschaftlichen Gruppen stellen sich ihr mit welcher Kritik entgegen? Und warum ist Geschichtspolitik gerade in Polen so enorm affektiv besetzt?
Organisiert von attac basel und Historisches Seminar der Universität Basel more…Pouvoir, Pensée, Jugement politique - LausanneTravailler sur et avec l’œuvre de Hannah Arendt aujourd’hui - 100e anniversaire (1906 - 2006)
Université de Lausanne (UNIL), Faculté des Sciences Sociales et Politiques, Institut d’Etudes Politiques Internationales (IEPI)
Colloque public international, interdisciplinaire, inter-expérience (professionnelle, citoyenneté) 10-11-12 mai 2007
No. d’atelier: 2 Pouvoir, science et technique, violence, guerre totale et d'anéantissement samedi 12 mai, 13h30 - 17h (Bâtiment ANTHROPOLE salle 4021)
Kamil MAJCHRZAK, Collectif Krise und Kritik, Francfort/Wroclaw: La démocratie en guerre ; l'impérialisme et sa légitimation. (Demokratie im Krieg. Imperialismus und seien Legitimation)
Résumé: L’invasion polonaise en Irak, contraire au droit international, relève du même processus de dégénération de la démocratie que celui analysé par Hannah Arendt comme étant à l’origine du totalitarisme. Ainsi la ritualisation des modalités juridiques d’administration de l’Etat traduit la désintégration de la politique au sens de Arendt et sa soumission à l’économie. C’est le devoir d’un journalisme critique et interventionniste que de mettre à jour ce processus et de le dénoncer.
(Der völkerrechtswidrige Überfall Polens auf den Irak ist Ausdruck desselben Prozesses der Degeneration von Demokratie den Hannah Arendt als Ursprung des Totalitarismus analysiert hatte. Die Ritualisierung rechtsstaatlicher Verfahren der Verwaltung ist dabei Ausdruck der Auflösung der Politik im Sinne Arendts und ihrer Unterordnung unter die Ökonomie. Diesen Prozess aufzudecken und zu denunzieren ist Aufgabe von kritischem intervenierendem Journalismus.)
PERSPECTIVE Le colloque est ouvert au public académique et à la Cité. Il s’inscrit dans un réseau international de colloques avec qui nous sommes en contact. Ceux-ci sont organisés à l’occasion du centenaire de la naissance d’H. Arendt. Le colloque 2007 à Lausanne s’inscrit aussi dans la foulée d’activités et de trois colloques interdisciplinaires qui ont eu lieu dans le cadre es Universités de Genève et Lausanne (Actes publiés).
Le colloque actuel qui s’installe résolument sur des frontières ultiples (géographie, institutions, habitudes, pratiques, rofessions, secteurs vie en société, citoyenneté, etc.) aura lieu à Lausanne (UNIL). Il sera un lieu de (re)lecture critique et créatrice de l’œuvre d’H. Arendt à la lumière de problèmes et d’expériences diverses d’aujourd’hui.
Le travail se fera à la fois par des spécialistes pointus, des professionnels, des militants, toute personne intéressée par une démarche de réflexion et de débat à partir du thème général: Pouvoir, Pensée, Jugement politique au XXe et au XXIe siècle. Dans cinq ateliers, des thèmes spécifiques de l’œuvre d’Arendt permettront de développer des aspects particuliers au XXe et au XXe siècle.
La démarche et la pédagogie adoptées au colloque visent une expérience qui articule action, pratiques académiques, professionnelles, citoyenneté et réflexion collective. Il s’agit un processus actif de construction de savoirs, d’espace public impliquant les divers participant.e.s, acteurs avec des statuts divers.
Ses références à l’oeuvre de Hannah Arendt sont avant tout pratiques. Les analyses de Arendt sur les origines de la domination totalitaire et sur la révolution sont appliquées à l’examen de la crise actuelle de la démocratie bourgeoise et ainsi, mises à l’épreuve. Dans cette perspective, les fonctions et les possibilités des medias dans l’espace publique doivent aussi être soulignées, de même que celles d’un journalisme critique et interventionniste s’opposant à l’érosion des droits civiques et des droits de l’homme. more… WORK IN PROGRESS – Arbeit im WandelDiskussionsveranstaltung am So. 29.4 im Filmhaus NürnbergDer Wandel der Arbeitsgesellschaft ist mittlerweile in allen gesellschaftlichen Bereichen zu spüren. Längst ist ein lebensstrukturierender Arbeitsplatz bis zur Rente nicht mehr Standard, sind die Folgen der Globalisierung unübersehbar, ist das Ende der Erwerbsarbeitsgesellschaft im herkömmlichen Sinne spürbar. Wie sich dieser Wandel kulturell auswirkt, welche Konsequenzen er auch für das direkte Leben mit sich zieht, dies sind Themen des Projektes „WORK IN PROGRESS“ das im Herbst 2006 auf Initiative der Freunde der Deutschen Kinemathek e.V. startete und von der Kulturstiftung des Bundes im Programm "Arbeit in Zukunft" gefördert wird.
Es begann mit einer bundesweiten Ausschreibung unter Kinos, Festivals und Initiativen. Sie sollten den kulturellen Wandel filmkulturell untersuchen und Programme mit regionalem Bezug entwickeln. Unter den über 100 Bewerbungen beteiligte sich auch das Filmhaus Nürnberg und wurde mit 36 anderen ausgewählt. Vom 26. April bis zum 11.6. werden im Filmhaus 19 Filmprogramme, Filmgespräche, Diskussionen und eine Ausstellung präsentiert. Die meisten ausgewählten Themen werden von Nürnberger Akteuren, aber auch internationalen Gästen begleitet.
Der erste thematische Nürnbergbezug ergab sich durch den letztjährigen AEG Streik. Nürnberg befindet sich zwar auf dem Weg zur IT Metropole, doch ist dies nur ein Aspekt des Wandels der Nürnberger Arbeitsgesellschaft und durch den AEG-Streik wurde offenbar, das es ein internationales Arbeitsrecht und neue Formen von Solidargemeinschaften geben muß, will man der Willkür entgegentreten und funktionierende Betriebe vor Ort eine Entwicklungschance geben. Deshalb beschäftigt sich gleich die erste Woche des Nürnberger Programms mit der Geschichte der wohl populärsten Solidargemeinschaft „Solidarnosc“, die sich, Ironie des Schicksals in dem Land entwickelte, in das nun die meisten AEG Arbeitsplätze hinwandern werden.
Als Gäste zu den Filmen „Straijk“ und „Anna Anna Walentynowicz“ werden unter anderem, dank der Kooperation mit dem Krakauer Haus, der Solidarnocz-Mitbegründer Bogdan Lis und die Regisseurin Silke René Meyer erwartet. Dies wirft auch die Fragen nach der Zukunft von Solidargemeinschaften auf und wie sich ein internationales Arbeitsrecht überhaupt durchsetzen läßt.
Die hochkarätig besetzte Diskussionsveranstaltung am Sonntag, dem 29. April 2007 zu der Jürgen Wechsler, (Koordinator des AEG Streiks, Kamil Majchrzak (Journalist von Le Monde Diplomatique), Uwe Ritzer (Journalist SZ) Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) erwartet werden, reflektiert darüber.
WORK IN PROGRESS / Nürnberg Veranstalter: Kommunales Filmhaus Nürnberg Projekt: Filmreihe Zeitraum: 26. April - 31.Mai 2007 Ort: im Filmhaus
Mehr auf: http://www.fdk-berlin.de/de/work-in-progress/projekte/filmhaus-nuernberg.html more…Dem Rad in die Speichen fallen - Gedenken an Hans-Jochen Vogel12.01.2007, 17:00 Uhr: Dem Rad in die Speichen fallen - Gedenken an Studentenpfarrer Hans-Jochen Vogel
Dieses Symposium soll an Hans-Jochen Vogel und seine Arbeit in Kirche und Gesellschaft erinnern und seiner
Als Referenten sind geladen: Eckart Spoo, Robert Kurz, Dr. Winfried Wolf, Dr. Jens Langer, Kamil Majchrzak, Gerhard Köberlin, Dr. Christoph Körner, Prof. Dr. Dr. Ernst Woit, Tobias Pflüger, Christian Keller, Prof. Dr. Michael Knoch.
Veranstaltet durch: AG Offene Kirche u.a.
12./13. Januar 2007 Ev. luth.Gemeindezentrum St.-Pauli-Kreuz "Kto sie boi imigrantów?" panel dyskusyjny Le Monde Diplomatique[panel dyskusyjny Le Monde Diplomatique, 20 listopada godz. 20.00]
20 listopada 2006r. o godz. 20.00 czu³y barbarzyñca oraz redakcja polskiej edycji miesiêcznika Le Monde Diplomatique maj± zaszczyt zaprosiæ na panel dyskusyjny pt. "Kto sie boi imigrantów?" oraz prezentacjê listopadowego dossier pt. wielka migracja.
Spotkanie to inauguruje seriê planowanych spotkañ organizowanych przez LMD, które odbywaæ siê bêd± w przysz³o¶ci w czu³ym barbarzyñcy. [http://www.czulybarbarzynca.pl/]
We wspólnej debacie udzia³ wezm± Adam Bulandra (prawnik Stowarzyszenia Praw Cz³owieka im. Haliny Niec, Kraków), Magdalena Kmak (Fundacja Helsinska,Warszawa) oraz Kamil Majchrzak (redaktor Le Monde Diplomatique specjalizuj±cy siê min. w problematyce migracyjnej, Berlin). Rozmowê poprowadz± Stefan Zgliczyñski (Le Monde Diplo) oraz Tomasz Brzozowski (czu³y barbarzyñca).
Obok prezentacji numeru zapraszamy - po dyskusji- wszyskich zainteresowanych na prezentacjê filmu Hansa-Christiana Schmid'a pt. "¦wiat³a" oraz rozmowê z asytentem re¿ysera (Nagroda FIPRESCI na 53. Festiwalu Filmowym w Berlinie oraz srebrna Niemiecka Nagroda Filmowa).
"Dwa kraje, kilka miejsc i dwa ró¿ne ¶wiaty. Troje Ukrainców, którzy za wszelk± cenê chc± dostaæ siê na Zachód. Taksówkarz, który szuka pieniêdzy na sukniê komunijn± swojej córki. Sprzedawca materacy, wreszcie - przemytnik papierosów. Wszyscy jak æmy lec± do ¶wiat³a gubi±c po drodze cel i brn±c w ciemno¶æ. Zbigniew Zamachowski (Antoni) kreuje w tym filmie rolê cz³owieka, który mimo przeciwieñstw losu z ca³ych si³ próbuje znale¼æ swoje miejsce w tym "parszywym ¶wiecie".
more… Institut International de Recherches pour la Paix a GeneveIn Kooperation mit einem Genfer Friedensforschungs-Institut versuche ich derzeit ein Solidaritäts-Netzwerk zwischen ForscherInnen (aller Fachdisziplinen) aus Europa und ihren KollegInnen im Irak aufzubauen. In diesem Zusammenhang suche ich ForscherInnen (hier insbesondere auch irakische StudentInnen in Deutschland) die an einem solchen Soli-Netzwerk mitwirken möchten.
Bislang wurde u. a. - unverbindlich - angedacht gemeinsam die Themen „Zugang zu Wasser“ sowie die „Privatisierung der irakischen Industrie“ durch die Besatzungstruppen und deren Auswirkungen auf ArbeitnehmerInnenrechte sowie Gewerkschaftsarbeit zu analysieren. Weitere Themen sind natürlich denkbar und möglich.
Am 21. März geht der Krieg im Irak in sein viertes Jahr. Bislang fand bei den internationalen Diskussionen um den Wiederaufbau des Landes die besondere Rolle freier und wissenschaftlich fundierter Forschung keine gebührende Beachtung. Es besteht dabei eine begründete Gefahr, dass durch den fortdauernden Krieg und die Besatzung soziale, menschenrechtliche und friedenspolitische Inhalte verdrängt werden können.
Die Initiative stellt sich die Aufgabe ForscherInnen in ihren Projekten zu unterstützen und bei dem Aufbau eines unabhängigen wissenschaftlichen Betriebes mitzuhelfen. Die Initiative ist offen für Interessierte aller Fachrichtungen, selbstverständlich ohne Rücksicht darauf aus welchen Ländern sie stammen. Bei Interesse wendet Euch bitte direkt an mich per mail. Lieber Gruß Kamil --- En Irak, la destruction des locaux universitaires et du matériel scientifique, le sérieux soupçon d’une élimination massive de chercheurs, la fuite de nombreux intellectuels sont une des formes de la destruction du pays. Le 16 février 2006 se tient à Genève, de 10h à 17h, la constitution du Réseau International de Solidarité avec les Chercheurs Irakiens pour la Paix et les Recherches Interdisciplinaires (RISIPRI) L’Institut International de Recherches pour la Paix à Genève assure actuellement le secrétariat du RISIPRI more…Les manifestations culturelles 2006EUROPE FORTERESSE OU REFUGEIntervention à la conférence organisée à Paris, à la maison Heinrich Heine, le 23.03.2006 sur le thème : „EUROPE FORTERESSE OU REFUGE: les enjeux du rapport à l'autre. Perspectives pour l'Europe orientale et méridionale”
Lieu : Fondation Suisse, Paris 23.03.06 à 18h 30
AU LOIN LES LUMIERES (Lichter), Allemagne, 2003, 1h41, vostfr "L’Europe, une zone libérée de l’asile" par Kamil Majchrzak
"La politique européenne d’asile et d’immigration a été unifiée par le traité d’Amsterdam. Il a été convenu alors, d’élaborer des normes minimales pour la politique d’asile et d’immigration. Ce faisant, une grande partie des actes juridiques régissant le droit d’asile est passée à la trappe. Si l’on examine attentivement le processus qui a conduit à ce résultat, on se rend compte que « l’harmonisation » dont il est question n’a pas permis pas d’atteindre les hauts standards de défense des droits de l’homme en vigueur au niveau européen. Au contraire, elle a ouvert la voie de leur anéantissement.(...)" more…Le Monde Diplomatique / Polish Edition available!
Es ist soweit: soeben ist die erste Ausgabe der Polnischen Edition der
Wir hoffen damit den neoliberalen Diskurs in Polen und den dichotomen Pressemarkt der mehrheitlich zwischen rechts-nationalen und neoliberalen Tageszeitungen aufgeteilt ist zu durchbrechen. Die polnische LMD will dabei auch mit kritischen deutschen JournalistInnen zusammenarbeiten und so eine linke Debatte in Polen bereichern.
Der grenzüberschreitende Disput mit deutschsprachigen JournalistInnen soll im Netz beim JournalistInnen-Kollektiv "Krise und Kritik“ ein sichtbares Forum erhalten: http://www.krise-und-kritik.de/ more…Aktuelle Analysen des JournalistInnen-Kollektivs "Krise und Kritik"Das JournalistInnen-Kollektiv „Krise und Kritik“ greift auf eine in den 30er Jahren von Walter Benjamin und Bertolt Brecht verfolgte Idee zur Gründung eines gleichnamigen Zeitschriftenprojektes. Benjamin schrieb damals: "Das Arbeitsfeld der Zeitschrift ist die heutige Krise auf allen Gebieten der Ideologie und die Aufgabe der Zeitschrift ist es, diese Krise festzustellen oder herbeizuführen, und zwar mit den Mitteln der Kritik." Brecht ergänzte: "Die Zeitschrift nimmt ›Kritik‹ in seiner doppelten Bedeutung, indem sie dialektisch das ganze Stoffgebiet in eine permanente Krisis umdenkt, also die Zeit als in zweifacher Bedeutung ›kritische Zeit‹ auffasst." Die von Brecht damals beschriebene Arbeitsaufgabe eines "eingreifenden Denkens" verstehen wir heute als interventionistischen und parteischen Journalismus. Auch wir sind beunruhigt vom Verfall eines kritischen Bewusstseins, das in der sich zuspitzenden Krise der bürgerlichen Gesellschaft zu einem Sammelsurium von Geschmacksurteilen zu verkommen scheint. Die gegenwärtige Krise verstehen wir deshalb auch als eine Möglichkeit des Engagements der auf Änderung der herrschenden gesellschaftlichen Prozesse hinzielt, als Widerstand gegen ihren Warencharakter und die Solidarität mit allen Ausgegrenzten. Wir betrachten die Kritik der gegenwärtigen Politik und Gesellschaft als Verpflichtung und werden uns im Rahmen unserer politischen, beruflichen und geistigen Möglichkeiten dafür einsetzen, dieser Politik jede direkte und indirekte Unterstützung zu verweigern sowie über ihre inhumanen Konsequenzen aufzuklären. Darum entschieden wir uns als JournalistInnen im November 2005 das Kollektiv „Krise und Kritik“ zu gründen.
http://www.krise-und-kritik.de/ more…
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